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Aktuelle Studie zur Industriespionage: Rund jedes fünfte Unternehmen ist betroffen
Die Bedrohung durch Industriespionage hat sich in den letzten Jahren für die Unternehmen geändert. Wirtschaftsspionage ist nicht mehr nur ein Betätigungsfeld der Geheimdienste, sondern leider auch zunehmend ein gebräuchliches Mittel der Konkurrenz oder die Rache eines verschmähten Mitarbeiters.
 
Eine aktuelle Studie von Corporate Trust/Handelsblatt kommt zu dem Ergebnis, dass rund jedes fünfte Unternehmen in Deutschland bereits Opfer von Industriespionage geworden ist oder wichtige Firmendaten an Konkurrenten verloren hat. Nur in einem Bruchteil der Fälle werden die Behörden eingeschaltet. Viele Unternehmen scheuen sich davor an die Öffentlichkeit zu gehen. Zu groß ist die Angst vor einem Reputationsverlust. Hinzu kommt, dass vermutlich ein Großteil der Vorfälle gar nicht entdeckt wird. Die Dunkelziffer ist damit hoch.

Die wenigsten Unternehmen achten darauf, ihre vertraulichen Gespräche an einem geschützten Ort durchzuführen. So war das Abhören von Besprechungen mit 10,7 Prozent eine sehr häufige Form der Spionage. Die geschädigten Unternehmen hatten damit einen Informationsabfluss durch einen so genannten Lauschangriff zu verzeichnen.

Der Abhörschutz wird völlig vernachlässigt, obwohl er eine zentrale Stellung beim Schutz gegen Industriespionage hat. Nur in jedem zehnten Unternehmen sind die zentralen Belange des Abhörschutzes zur Chefsache ernannt. In fast 60 Prozent aller Unternehmen gibt es gar keinen Verantwortlichen für diesen Bereich.

Umfassende Ergebnisse der Studie „Industriespionage“ (Corporate Trust / Handelsblatt) finden sie hier.

Download Studie Industriespionage

weitere Informationen zum Thema Industriespionage

Präventive Maßnahmen zum Abhörschutz

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