Abhörschutz geht alle an!
Nach dem aktuellen Wanzenfund in der Telefonanlage und den Büroräumen der Hamburger Asklepios Klinik ( mehr .) stellt sich die Frage, ob Abhörschutz tatsächlich nur ein Thema für börsennotierte Großkonzerne oder Technologieunternehmen ist. Der aktuelle Fall zeigt, dass auch kleinere Unternehmen Opfer von Lauschangriffen werden. Medienberichten zu Folge wurden nicht nur die Geschäftsführung, sondern auch der Betriebsrat und der Pressesprecher abgehört. Dieser Umstand hat vielfältige Reaktionen z.B. seitens des Deutschen Journalistenverbands und bei den Gewerkschaften hervorgerufen.
Die unterschätzte Bedrohung
Bei der Mehrzahl der Unternehmen wird das Thema Abhörschutz immer noch vernachlässigt. Täter haben somit ein leichtes Spiel bei der illegalen Beschaffung von Informationen über Lauschangriffe. Die Motive sind vielfältig und müssen nicht immer ausschließlich im Bereich der Konkurrenzausspähung liegen. Im aktuellen Fall beispielsweise vermuten Medienberichte einen Machtkampf innerhalb des Klinikkonzerns als möglichen Hintergrund für den Angriff.
Auch Folgeschäden eines Angriffs gehen meist über den bloßen materiellen Schaden hinaus. Mögliche Folgen sind z.B. Verunsicherung und Misstrauen im Unternehmen, eine Beschädigung des Firmenimages sowie aufgebrachte Interessengruppen.
Wie kann ich mein Unternehmen schützen?
Ein hundertprozentiger Schutz vor unerwünschtem Informationsverlust ist praktisch nicht umsetzbar. Mit einem durchdachten Abhörschutzkonzept und gezielten Schutzmaßnahmen kann man jedoch die Schwelle für externe und interne Täter deutlich erhöhen. Eine Übersicht über potentielle Bedrohungsmaßnahmen und entsprechende Schutzmöglichkeiten finden Sie auf unserer Website. mehr …
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